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Kältewelle: FSW richtet "WehliWeile" für obdachlose Menschen ein

Donnerstag, 09. Februar 2012

Im Zuge der Notmaßnahmen der Stadt Wien wegen der Kältewelle eröffnet der FSW in Kooperation mit der MA 56, dem 2. Bezirk, "wieder wohnen" und dem ASBÖ (Arbeiter-Samariterbund) das Tageszentrum "WehliWeile". Als Standort wurde eine derzeit leerstehende Schule in der Wehlistraße gewählt, die bis Ende März zur Verfügung gestellt wird.


Die WehliWeile ist ab der dritten Februarwoche (Di, 14.2.) von 9:00 bis 15:00 Uhr geöffnet und bietet einen Platz zum Aufwärmen für 60 Personen, dazu gibt es warme Mahlzeiten und heiße Getränke.

Im Auftrag des Fonds Soziales Wien werden "wieder wohnen" und Samariterbund Wien die Betreuung der WehliWeile übernehmen.

"Uns ist wichtig, dass wir gerade jetzt gezielt helfen können: Die Schule steht bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten im April 2012 leer und ist daher bis Ende März gut nutzbar", betont Stadtrat Christian Oxonitsch.

Neben der für das Gebäude zuständigen MA 56 - Wiener Schulen unterstützt auch der Bezirk die Initiative und übernimmt die Energiekosten: "Die Dienststellen der Stadt Wien und im besonderen die MA 56 haben diese Idee gemeinsam und rasch in die Tat umgesetzt", sagt Bezirksvorsteher Gerhard Kubik. "Wir wollen vor allem jenen Menschen einen Zufluchtsort anbieten, die in diesen Tagen besonders unter der Kälte zu leiden haben!"

"Das Angebot der MA 56 kam zum richtigen Zeitpunkt, wir freuen uns sehr darüber. Ein großes Danke geht aber auch an die MitarbeiterInnen der betreuenden Organisationen - sie erbringen Höchstleistungen, um rasch und professionell zusätzliche Unterstützung für obdachlose Menschen zu organisieren", sagt Peter Hacker, Geschäftsführer des Fonds Soziales Wien.

Eine von mehreren Maßnahmen
In den letzten Tagen sind in der Stadt einige Maßnahmen zur Linderung der Auswirkungen der Kältewelle für obdachlose Menschen umgesetzt worden. 

Die Frauennachtquartiere von "wieder wohnen" (Hermine und Gänsbachergasse) werden derzeit auch tagsüber genutzt, das Angebot wurde aufgestockt. Weitere Maßnahmen umfassen z. B. 80 zusätzliche Nächtigungsplätze im Wohnhaus RiGa des Samariterbundes, 80 Reserveplätze im Haus Hermes des Roten Kreuzes und vorübergehende Nutzung des Hauses als Tageszentrum, Erweiterung des Angebots des "wieder wohnen"-Tageszentrums JOSI auf 180 Plätze sowie Tagesaufenthalt im Haus Riedelgasse des ASBÖ.

Die Caritas Wien bietet derzeit 45 Nachtquartiersplätze im Haus St. Josef. Das Saftbeisl im Nachtquartier U63 ist derzeit auch tagsüber geöffnet.

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